Über uns

Imkerverein Eckental - Heroldsberg

Wir sind Imker verschiedenen Alters, welche sich teilweise seit Generationen schon mit der Imkerei beschäftigen. Wir treffen uns im Regelfall an jedem 2. Freitag im Monat an unserem Lehrbienenstand im Wald zwischen Eschenau und Forth (in der Nähe des Reiterhofes).

Durch die Neueintritte in den vergangenen Jahren kamen neue Impulse. Wir sind für alle Ansichten offen. Es gibt bei uns Imker mit den verschiedensten Beuten, Bienenrassen und der Überzeugung, dass die jeweilige Lösung die einzig richtige Art ist ;-)  Es macht einfach Spaß!

Wir bieten auch das "Imkern auf Probe" an. Hierbei geben wir Neueinsteigern die Gelegenheit, sich mit langjährigen Imkern und Jungimkern auszutauschen. Wer will, kann einen "Paten" haben, der den Jungimker im ersten Jahr (und auch länger) intensiv betreut und gemeinsam mit ihm die erforderlichen Arbeiten am Bienenvolk durchführt.

Das Imkern ist weitaus mehr als die Haltung von Bienen in Holz- oder Styropor-Kästen. Es geht auch um Umweltschutz, Gentechnik, Pflanzenschutzmittel, Pflanzenkunde und eben auch dem Engagement dass es den Bienen und damit auch uns (den Menschen) gut geht.

Wir sind Hobby-Imker aus der Region. Sie finden uns in Eckental, Heroldsberg, Sollenberg, Gräfenberg, Heroldsberg, Neunkirchen am Brand, Dormitz, ... Jeder von uns beschäftigt sich gerne mit den Bienen und damit auch der Natur und dem Naturschutz. Jeder von uns will jedes Jahr aufs Neue den "besten Honig" haben. Und fast jeder verkauft auch seinen Honig an Privatleute. Damit unterstützen Sie die regionale Vielfalt und den Bestand der Honigbiene. Sie kaufen regional, verzichten damit bewusst auf "Honig aus EG und Nicht-EG-Ländern" (schauen Sie mal auf das Etikett auf Ihrem Honigglas). Dieser Honig kommt meist aus China, Rumänien etc. Wer braucht das?

 

Der Hobbyimker verdient mit der Imkerei kein Geld. Es ist ein Hobby - ein Hobby kostet Geld. Daran ändert sich auch nichts, wenn man einen Teil seines Honig verkauft. Denn die Bienen haben Feinde: Krankheiten, wie die amerikanische Faulbrut. Oder die eingeschleppte Varroa-Milbe. Die Pestizide auf den Feldern. Und eine neue Gefahr steht schon vor den Türen: der Beutenkäfer. Er wurde in 2014 erstmals in Süd-Italien entdeckt. Mit Bienenimporten (ja - das gibt es leider wirklich), aber auch mit dem Import von Früchten werden wir den Käfer früher oder später auch in unseren Bienenkästen (Beuten) haben.

 

Man geht davon aus, dass jährlich 30% bis 50% Verluste zu beklagen sind. Das bedeutet, dass ein Hobbyimker mit 5 Völkern nach dem Winter oft nur noch 2 oder 3 Völker hat. Jeder Imker ist damit beschäftigt, biologisch - und möglichst sanft für die Biene - insbesondere die Varroa-Milbe zu behandeln. Biologische Säuren, wie zum Beispiel Ameisensäure und Milchsäure, und ätherische Öle helfen gut - aber leider nicht zu 100%. Gegen Pestizide haben wir nur eingeschränkten Einfluss: Aktionen unterstützen (Demonstrationen, Unterschriftensammlung, etc.) und natürlich bewusstes, eigenes Verbraucherverhalten. Wer Bio-Produkte bevorzugt, handelt somit auch im Interesse der Bienen - da hier auf Pestizide verzichtet wird.

 

Haben Sie Lust auf diese Themen? Dann kommen Sie doch mal zu einem unserer Treffen. Gerne können Sie uns vorab per Mail oder telefonisch kontaktieren.